Video­sprech­an­lage 2Draht: Türkom­mu­ni­ka­tion für profes­sio­nelle Anwen­dungen

Robust, simpel und bewährt: 2Draht-Tech­no­logie über­trägt Audio- und Video­si­gnale sowie elek­tri­schen Strom und Steu­er­be­fehle über eine zwei­ad­rige Leitung.
 
Mit der 2Draht-Technik von Elcom reali­sieren Sie Video- und Audio­tür­kom­mu­ni­ka­tion für Neubau, Nach­rüs­tung und Sanie­rung – wirt­schaft­lich, skalierbar und norm­ge­recht. Bis zu 150 Außen- und 256 Innen­sta­tionen lassen sich verbinden.

Elcom Videosprechanlage 2 Draht – Innenstation mit Monitor und Außenstation

Türsprech­an­lage 2Draht:
System­aufbau und Planung

Die 2Draht Technik ist genauso simpel wie zukunfts­wei­send. Mit einem möglichst geringen Aufwand lassen sich dennoch komplexe Kommu­ni­ka­ti­ons­sys­teme umsetzen. Türsprech­an­lage auf Basis der 2Draht-Technik sind die einzelnen Kompo­nenten durch eine zwei­ad­rige Leitung mitein­ander verbunden. Auf diesem Weg lassen sich alle Signale (Ton, Bewegt­bild sowie elek­tri­schen Strom und Steu­er­si­gnale) über­tragen. 

Es ist immer sinn­voll, eine mögliche Aufrüs­tung mit Video­technik bereits mitzu­denken. Mit dem Einsatz des 2Draht Bus-Systems von Hager ist dann kein zusätz­li­cher Vide­o­ver­teiler notwendig. Die Dämp­fung muss nicht beachtet werden. Bei der Instal­la­tion lässt sich kosten­ef­fi­zient eine zwei­ad­rige Leitung verlegen, von der die jewei­ligen Innen­sta­tionen abzweigen.

Mit unserem Elcom 2Draht System­kon­fi­gu­rator lässt sich eine komplexe Anlage einfach planen und kalku­lieren – intuitiv und effi­zient.


Vorteile der 2Draht-Video­sprech­an­lage in der Praxis

Die 2Draht-Technik wird schon seit geraumer Zeit einge­setzt, zum Beispiel für die ersten elek­tri­schen Türklin­geln oder frühe Türsprech­an­lagen. Das bewährte Prinzip hat deshalb noch heute seine Vorteile, gerade bei Moder­ni­sie­rungen von Altbauten: Neue Kompo­nenten können mit der vorhan­denen Verdrah­tung betrieben werden – zumin­dest, sofern ein ausrei­chender Leitungs­quer­schnitt vorhanden ist.

 

Auch für eine Video-Türsprech­an­lage für ein Einfa­mi­li­en­haus, die mit wenigen Kompo­nenten auskommt, erlaubt die 2Draht-Technik eine schnelle Instal­la­tion. Es müssen nur die Außen- und Innen­sta­tion ange­schlossen und das System program­miert werden. Damit ist die Video­sprech­an­lage 2Draht mit wenigen Hand­griffen einsatz­be­reit.

 

Dazu kommen weitere Vorteile:

  • Die benö­tigten Leitungen für die 2Draht-Technik haben nur einen geringen Leitungs­durch­messer. Sie lassen sich daher einfach und kosten­günstig Aufputz oder hinter Leisten verlegen.
  • Durch die Beschrän­kung auf zwei Adern redu­ziert sich der Verdrah­tungs­auf­wand erheb­lich. Das System ist zudem verpo­lungs­si­cher.
  • Von der Außen- bis zur letzten Innen­sta­tion können bis zu 200 m Leitungs­länge bestehen. Dadurch sind 2Draht Video Türsprech­an­lagen selbst für größere oder weit­läu­fi­gere Gebäude bzw. Areale einsetzbar.
  • Von der kleinen Anlage bis zu Systemen mit 150 Außen- und 256 Innen­sta­tionen ist alles mit derselben Technik reali­sierbar (Skalier­bar­keit).

ELCOM 2Draht-Video­sprech­an­lage: flexibel um weitere Kompo­nenten erwei­tern

Bus-Systeme eröffnen die Möglich­keit, eine Video-Türsprech­an­lage um weitere Kompo­nenten zu ergänzen. In der einfachsten Vari­ante besteht die Anlage aus Trafo, Strang­ver­sor­gung, Kamera und Innen­sta­tion. Doch mit einem Bus-System lässt sich eine breiter aufge­stellte Türkom­mu­ni­ka­tion mit weiteren Funk­tionen reali­sieren:

 

  • Die System-Kompo­nenten stellen das Herz­stück der Türsprech­an­lage mit Kamera dar. Hierzu gehört die Strom­ver­sor­gung, aber auch andere Elemente wie beispiels­weise Mithör­sperren.
  • Direkt an die System-Kompo­nenten können weitere Bausteine wie beispiels­weise zusätz­liche Stab­ka­meras ange­schlossen werden.
  • Die Außen­sta­tion aus Edel­stahl fungiert immer als Kombi­na­tion aus Ruftaster und Audio- bzw. Audio-Video-Funk­tion. Diese erlaubt es, in beiden Rich­tungen zwischen Innen- und Außen­sta­tion zu kommu­ni­zieren. Die Außen­sta­tionen sind in verschie­denen Ausfüh­rungen verfügbar, beispiels­weise wand­mon­tiert oder als Stand­säule – optional sogar mit Brief­kasten.
  • Die Innen­sta­tion ist eben­falls immer ein Kombi­na­ti­ons­modul und entspricht in ihrem Funk­ti­ons­um­fang der Außen­sta­tion. Durch Verwen­dung von Tisch­kon­solen lassen sich hier auch andere Einbau­arten als die Wand­mon­tage reali­sieren. Damit sind Kommu­ni­ka­ti­ons­lö­sungen zum Beispiel für Empfangs­räume oder Vorzimmer möglich.
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Elcom REK621Y Innenstation in Polarweiß für Videosprechanlage 2 Draht

Recht­liche Anfor­de­rungen bei Video­sprech­an­lagen

Beim Einsatz von Video­technik in Türkom­mu­ni­ka­ti­ons­an­lagen, etwa um den Türein­gang zu über­wa­chen, gelten daten­schutz­recht­liche Vorgaben nach Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (DSGVO). So sollen unter anderem Persön­lich­keits­rechte geschützt werden. Für die norm­ge­rechte Instal­la­tion einer Video­sprech­an­lage gilt deshalb:

 

  • Kamera und Mikrofon dürfen nur durch Betä­ti­gung des Ruftas­ters akti­viert werden und müssen sich nach kurzer Zeit selbst­tätig wieder abschalten.
  • Bei Mehr­par­tei­en­gebäuden muss das System so instal­liert sein, dass Bild und Ton nur an die Innen­sta­tion(en) derje­nigen Wohnung über­tragen werden, bei der der Ruf ausge­löst wurde.
  • Die Kamera soll nach Möglich­keit nur das zuge­hö­rige Privat­ge­lände erfassen. Öffent­li­cher Raum darf nur im Bild sein, sofern es sich nicht vermeiden lässt. Privat­ge­lände Dritter dürfen gene­rell nicht im Erfas­sungs­be­reich liegen.
  • Es muss durch ein Hinweis­schild nach Artikel 13 DSGVO auf die Video­sprech­an­lage hinge­wiesen werden. Die Infor­ma­tion auf dem Schild muss für die betref­fenden Personen sichtbar sein, bevor sie von der Kamera erfasst werden können.

 

Alle diese Vorgaben werden von ELCOM Video­sprech­an­lagen einge­halten – eine norm­ge­rechte Instal­la­tion voraus­ge­setzt. Zu beachten ist außerdem, dass die Kamera korrekt auf das zuge­hö­rige Privat­ge­lände ausge­richtet ist.



Häufige Fragen zur Türsprech­an­lage 2Draht

  • Was ist eine 2Draht-Video­sprech­an­lage?

    Eine 2Draht-Video­sprech­an­lage über­trägt Ton, Bild, Steu­er­si­gnale und Strom­ver­sor­gung über nur zwei Leitungs­a­dern. Das verein­facht Planung, Instal­la­tion und Nach­rüs­tung erheb­lich, ohne zusätz­liche Vide­o­ver­teiler oder aufwän­dige Leitungs­in­fra­struktur.

  • Für welche Objekte ist die 2Draht-Technik geeignet?

    Die Technik skaliert vom Einfa­mi­li­en­haus bis zu Gewer­be­ob­jekten und Mehr­par­tei­en­häu­sern. Mit dem Elcom-2Draht-System sind Anlagen mit bis zu 150 Außen­sta­tionen und 256 Innen­sta­tionen sowie Leitungs­längen von bis zu 200 m reali­sierbar.

  • Kann ich beste­hende Leitungen für eine Video­sprech­an­lage 2Draht nutzen?

    Ja, beste­hende Leitungen können für eine 2Draht-Video­sprech­an­lage genutzt werden, sofern ein Kabel­quer­schnitt von mindes­tens 0,6–0,75 mm² (besser 0,8–1,0 mm²) und eine starre Fern­melde­lei­tung vorhanden ist. Das macht die 2Draht-Technik beson­ders wirt­schaft­lich bei Sanie­rungen und Altbau­pro­jekten, da keine neuen Leitungen verlegt werden müssen.

  • Welche Daten­schutz­vor­gaben gelten für Video­sprech­an­lagen?

    Für Video­sprech­an­lagen mit Bild­über­tra­gung gilt die Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (Art. 5, 6, 13, 25). Kamera und Mikrofon dürfen nur durch Ruftaster akti­viert werden, die Kamera erfasst nur den unmit­tel­baren Eingangs­be­reich ohne öffent­liche Gehwege und das System deak­ti­viert sich auto­ma­tisch nach wenigen Sekunden ohne dauer­hafte Aufnahme. Ein sicht­bares Hinweis­schild ist anzu­bringen und die aner­kannten Regeln der Technik bei Leitungs­ver­le­gung und System­aufbau sind einzu­halten. Rechts­grund­lage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berech­tigtes Inter­esse – Haus­rechts­schutz).